Verena und Christoph

bunte boho-sommerHochzeit in Gau-Heppenheim

Endlich dürfen wir Euch die Hochzeit im Boho-Stil von Verena und Christoph zeigen. Dass wir so ein Sommerfest genießen dürfen, hätten wir kurz vorher nicht gedacht. Mit Gummistiefeln und Regenschirmen bewaffnet haben Sven und ich uns auf den Weg nach Gau-Heppenheim gemacht, weil in der Nacht vor der Hochzeit mächtige Unwetter über Rheinhessen gefegt sind. In den Nachrichten haben wir morgens Bilder von überschwemmten Straßen gesehen und die Trauzeugen haben uns berichtet, dass die Hälfte der Deko zerstört wurde . Das, was noch zu retten war, musste wieder aufgebaut werden musste. So ein Ärgernis, aber es hat dem wunderschönen Tag keinen Abbruch getan und Verena und Christoph sind wie durch ein Wetterwunder doch noch zu dem schönen Sommerfest gekommen, das sie sich gewünscht haben. 






Verena und Christoph haben sich für eine freie Trauung entschieden. Die freie Traurednerin und Theologien Tina Forstmann aus Dolgesheim hat eine sehr persönliche und rührende Trauung für die beiden gehalten und wenn wir uns das neue Video auf Tinas Website ansehen (unbedingt anschauen!!!!), bekommen wir wieder Gänsehaut, weil sie mit ihrer Stimme und den richtigen Worten ganz große Gefühle in uns auslöst. Wenn Ihr also auf der Suche nach einer freien Traurednerin seid, meldet Euch unbedingt bei Tina. Wir haben schon einige freie Redner erlebt, aber keiner war so gut wie sie. Ganz ehrlich! 









Nach der Trauung durften sich die Gäste auf ganz besondere Leckereien freuen. Denn es gab die besten belegten Stullen, die wir je gegessen haben. Dafür gesorgt hat Andreas Rothenbächer, der als "Stullen Andi" dem belegten Brot zu neuem Ruhm verhilft. Wenn wir an seine kulinarischen Kunstwerke denken, läuft uns immer noch das Wasser im Mund zusammen. 













Barbara und Christian

Moderne Hochzeit auf Schlossgut Lüll in wachenheim

Für die Hochzeit von Barbara und Christian hat es uns ins rheinhessische Wachenheim zum Schlossgut Lüll verschlagen. Eine traumhaft schöne Location, die wir allen zukünftigen Brautpaaren sehr ans Herz legen können. Neben einem alten Schloss verfügt es über einen historischen Park, in dem freie (kirchliche) Trauungen gehalten werden können. Ja, kirchlich, denn der ortsansässige Pfarrer hat sich für unser Brautpaar bereit erklärt die Trauung im Park statt in der Kirche zu halten. 








Die Brautpaarportraits sind vor der Trauung auf dem Gelände des Schlossgutes entstanden, so dass Barbara und Christian ab der Trauung Zeit für sich und für ihre Gäste hatten. Auch wenn Braut und Bräutigam sich dann vor der Trauung sehen, können wir solch einen zeitlichen Ablauf nur empfehlen. Das sorgt für einen entspannten Tag und macht die Trauung nicht weniger schön. 


Die freie kirchliche Trauung wurde mit sehr viel Liebe zum Detail von Barbaras und Christians Freunden und Verwandten mitgestaltet. So durften wir uns beispielsweise über musikalische Beiträge aus dem Film "LaLaLand" freuen. Wir müssen gestehen, dass wir uns immer über ausgefallene Musik freuen.



Nach der Trauung hatten alle Gäste viel Zeit zum gemütlichem Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. ACHTUNG: Wenn Ihr gerade auf Diät seid, dann scrollt bitte schnell weiter, denn hier kommt das leckerste selbst gebackene Kuchenbuffet aller Zeiten. Es geht doch nichts über selbstgemachte Nussecken oder Käsekuchen. 


Der Kaffee wurde aus hübschen Sammeltassen getrunken, es gab selbstgemachte Zuckerstückchen in Gugelhupfform und auch die kleinsten Gäste konnten jede Menge entdecken. 


Besonders gefallen hat uns das ausgefallene Plakat, auf dem sich alle Gäste mit ihren Malkünsten austoben konnten. Und seht Euch nur die Fotobooth an, die Freunde des Brautpaares mit ausgesuchten Vintage-Accessoires liebevoll zusammengestellt hatten. Ein echter Fotografentraum. Danke Barbara und Christian, dass wir all diese kreativen Ideen fotografieren durften. 





Brautkleid: Marylise mit Änderungen von Verena von Eiden

Floristik: die blumenfabrik

Location: Schlossgut Lüll

Anzug: Tom Rusborg

Krawatte: chic unique

Brautschuhe : Gabor

Gästeplakat zum Auszumalen: Something Turquoise

Papeterie und Dekoration: DIY durch die Braut

Svenja und Freddy

TraumHochzeit in Wiesbaden

Heute dürfen wir Euch Svenja und Freddy vorstellen, deren Hochzeit wir in diesem Jahr begleiten durften. Besonders gefreut haben wir uns, dass wir nicht nur die kirchliche, sondern auch die standesamtliche Hochzeit begleiten durften. Leider werden standesamtliche Hochzeiten immer total unterschätzt. Spätestens seit unserer eigenen standesamtlichen Hochzeit im Juni 2015 haben wir gemerkt, dass der Tag, den wir vorher als "nur das Standesamt" abgetan haben, es RICHTIG in sich hatte. So ging es auch unserem lieben Brautpaar. Es wurden ordentlich Freudentränen vergossen und Michi ist so froh, dass sie dabei sein durfte. 

Zusammen mit den Trauzeugen Stephie und Daniel durfte Michi dabei sein, als Svenja und Freddy sich vor der standesamtlichen Trauung das erste Mal gesehen haben. Die schöne Location im Wald haben wir genutzt, um in aller Ruhe einige Portraits zu fotografieren. 



Kirchliche Trauung

Bei der kirchlichen Trauung durften Sven und Michi bereits morgens dabei sein, als Braut und Bräutigam sich getrennt voneinander auf den großen Tag vorbereitet haben. Svenja hat mit ihren Freundinnen gemütlich den Tag zelebriert und es gab jede Menge liebevoll ausgesuchte Details zu fotografieren. 






Besonders schön war der Moment, als Svenjas Papa seine Braut zum ersten Mal gesehen hat. Ganz unerwartet sind an diesem Tag schon wieder die Freudentränen gekullert. 

 

Freddy hatte bereits morgens so EINIGES an Programm vor. So musste beispielsweise der Backstress-Boys-Tanz geübt werden, mit dem er seiner Svenja abends überrascht hat. Ihr müsst wissen, dass Svenja früher ein ganz großer Fan dieser Boyband war. Danach ging es noch für alle Jungs zum Stammfriseur. 






Um die Gäste von der Kirche zur Location zu bringen, wurde extra ein Bus organisiert, in dem fleißig individualisierte Proseccodosen geleert wurden. ;-)

Angekommen im Jagdschloss Platte haben wir erst einmal alle die atemberaubende Dekoration bewundert. 












Dienstleister:
Deko/Brautstrauss/Blumenschmuck: Flairville 
Make-Up und Haare Mädels: Natacha Neuendorff
Catering: SL mehr buffet
Gesang: Anna Offen
DJ: DJ Vigilance
Kleid: Tiziana Sposa 

Frida Kahlo

Mexikanische Hochzeitsinspirationen

 

Eigentlich wollte ich (Michi) den Namen "Frida Kahlo" in Zusammenhang mit diesem Shooting gar nicht in den Mund nehmen. Bei unseren ersten Ideen sollte da sStyling unserer Models an die mexikanischen Trachten von Frida Kahlo erinnern. Nun sehen die Ergebnisse aber so extrem nach Frida aus, dass es nicht mehr ohne diesen Namen geht. 

 

Frida Kahlo war früher für mich immer diese Malerin mit den zusammengewachsenen Augenbrauen und dem Damenbart. Richtig bewusst geworden, mit was für einer starken Frau ich es hier zu tun habe, ist es mir erst, als ich bei einem Mädelswochenende in Berlin in 2010, überredet wurde, die Ausstellung der Malerin zu besuchen. Bei unserem Mädelsausflug hatte ich gerade den schlimmsten Liebeskummer meines Lebens und als ich erfahren habe, wie sehr Frida von ihrem damals so berühmten Maler-Ehemann Diego Rivera gedemütigt und betrogen wurde, stand ich da vor den Bildern und musste mit den Tränen kämpfen und hab mir vorgenommen genau so stark zu sein wie sie. Frida war nicht nur in Sachen Männern, sondern auch trotz ihrer körperlichen Qualen ein echtes "Stehaufmännchen" und hat sich mit ihren Bildern über vieles hinweggetröstet. Wie schön, dass die Werke diese Kämpfernatur heute viel bekannter sind als die ihres Mannes. Oder kennt irgendwer von Euch ein Bild von Diego Rivera? Also ich musste google fragen. Chacka!

 

Bei der Brautmodenschau von weiss zu schwarz bei der kreativen Hochzeitsmesse Herzschlag & Co habe ich DAS Kleid entdeckt, mit dem alles anfing. Vorne kürzer als hinten erinnert es an eine Flamenco-Tänzerin und ich wollte so ein schönes Brautkleid UNBEDINGT einmal fotografieren. Vielen Dank an Angela Stöckel von weiss zu schwarz aus Oberursel, die sich sofort bereit erklärt hat, uns das Kleid für ein gemeinsames Fotoprojekt zu leihen. Auch das Model war schnell gefunden, denn die hübsche Dana, die das Kleid auf der Modenschau vorgeführt hat, habe ich letztes Jahr schon kennen lernen und in mein Herz schließen dürfen. Wie gut, dass Ihre Mama Melanie Henkel (handhaarbeit) so eine begabte Visagistin ist und ihr auch in Sachen Frisuren so schnell keiner etwas vormacht. Zu allem Glück, hat sich auch Danas Schwester Noa bereit erklärt für uns zu modeln. Ein wahrer Segen. Als ich beim Shooting auf´s Display geguckt hab, hab ich Frida gehen und Ihr hättet Melanie und Angelas Gekreische hören müssen, als ich ihnen das erste Bild mit den Worten "Guckt mal, Noa sieht aus wie Frida" gezeigt habe. Aber unser Team wäre nur halb so toll gewesen, wenn wir nicht die talentierte Floristin Sophia Kern dabei gehabt hätten. Die Floristin, die im November 2018 ihren eigenen Laden im Herzen von Mainz eröffnet hat, hat sich sofort bereit erklärt mitzumachen, als wir ihr von unserer Idee berichtet haben. Ich selbst musste für das Shooting nur meine Kamera und den Goldmann mitbringen, der sich beim Getting Ready fotografisch ausgetobt hat. Ansonsten haben Melanie und Sophia einfach alles so schön zusammengestellt, dass es ein ganz entspannter Tag war, bei dem ich einfach nur fotografieren durfte. 

 

Vielen Dank an das ganze Team für die perfekte Zusammenarbeit. Besser hätte es nicht sein können: 

Haare und Make-Up: Melanie Henkel, handhaarbeit

Floristik: Sophia Kern floraldesign, Mainz

Brautkleid und Strickjacke: Angela Stöckel von weiss zu schwarz, Oberursel

Models: Dana und Noa Sophie Henkel 

 










 

Eigentlich sollte hier schon Schluss sein, aber weil der Goldmann so viel schöne Fotos vom Getting Ready und hinter den Kulissen gemacht hat, können wir Euch diese nicht vorenthalten. 

 





Tina und Stefan

Detailverliebte Hochzeit im Main-Kinzig-Kreis

Heute dürfen wir Euch die detailverliebte Hochzeit von Tina und Stefan zeigen.

 

Bei diesem sympathischen Paar denken wir gerne an unser erstes Kennenlerngespräch zurück, das wir aufgrund der gemeinsamen kleinen Tochter und der großen Entfernung per Skype geführt haben. Stefan hatte im Gespräch nämlich den gleichen Superman-Kaputzenpullover wie der Goldmann an und Tina hat uns ihre selbstgemachte Papeterie gezeigt und wir waren gleich hin und weg. Dass es mit den beiden super harmoniert, hat sich auch am großen Tag bewiesen, denn als wir uns dann zum ersten Mal persönlich getroffen haben, hat es sich angefühlt, als würden wir uns schon ewig kennen. 

 

Gefeiert wurde im Weiherhof im Büdinger Wald bei Wächtersbach. Ganz abgelegen kann man hier ewig lange die Musik aufdrehen  ohne jemanden zu stören. Im historischen Herrenhaus darf man noch dazu von traumhaft schönen Gästezimmern und herrlich schönen Außenanlagen mit Wiesen, Feldern und einem See profitieren. Michi haben es ganz besonders die goldenen Holzstühle angetan - ein Traum. 

 

Nachdem wir die Location bestaunt haben, durften wir Braut und Bräutigam bei ihren Vorbereitungen in den Gästezimmern des Weiherhofes fotografieren. Tina wurde von der Hintergrundheldin Ute Kynast gestylt und Stefan hat mit seinen Brüdern den Start in den Tag zelebriert. Es gab so viele hübsche Details in Bildern festzuhalten, dass Michi tierisch aufgeregt war und Angst hatte etwas zu vergessen. 

 

Der Gottesdienst in der evangelischen Kirche in Nidderau wurde von der Braut mit sehr viel Liebe sehr individuell vorbereitet. Wenn wir daran denken, bekommen wir immer noch Gänsehaut. So hat ein Chor für die beiden gesungen, die engsten Freunde und Verwandten haben vorgelesen und gesungen. Und bevor das Paar ausgezogen ist, haben sich alle Gäste  einen Segen vorgelesen und sich gegenseitig Segensbändchen umgebunden. 

 

Zurück im Weiherhof wurden die Gäste beim Sektempfang mit Live-Musik verwöhnt, während wir mit dem Brautpaar Fotos machen durften. 

 

Besonders gefreut haben wir uns, als wir Tina und Stefan ganz spontan vor der Nachspeise von ihren Gästen entführen und im Sonnenuntergang fotografieren durften. Meistens müssen wir die Brautpaarportraits während der knalligen Mittagssonne machen und wäre so froh, dass wir das wundervoll weiche Licht zu später Stunde noch einmal nutzen durften. 

 

Kurz bevor wir "Feierabend" hatten, haben sie uns mit Eröffnungstanz bewiesen, dass sie auch noch tanzen können. So richtig mit Walzer und allem drum und dran. Liebe (Kris-) Tina, Lieber Stefan, Ihr wart und seid ein echtes Traumpaar. Vielen Dank für Euer Vertrauen. 

 































Mit dabei:

 

Brautkleid: WEISS zu SCHWARZ, Oberursel

Location: Weiherhof

Haare und Make-Up: Hintergrundheldin Ute Kynast

DJ: DJ Albi 

Chor: Miss Harmonie

Band: Belleville Swing Club

Hochzeitstorte: Cafe Waldfriede

Papeterie: selbstgemacht von unserer Braut 😉

 

Die Segensbändchen wurde in einem katholischen Buchladen gekauft. 

Irland 2017

Urlaub auf der grünen insel

 

Juchuuuu: Es geht los... 

... wir haben endlich Urlaub und dürfen wieder an den Ort unserer Flitterwochen zurückkehren. Wir haben uns "damals" sofort in Irland verliebt aber viel zu viel verpasst, was wir unbedingt noch sehen möchten. Den Norden zum Beispiel... und Dublin ... und wandern würden wir auch gerne. Vor zwei Jahren war Michi leider noch krank und die Kondition reichte daher nur für kurze Spaziergänge und Ausflüge. Nun sind wir gespannt auf alles, was uns noch erwartet und hoffen, Euch ein paar schöne Fotos mitbringen zu können - auch wenn wir es sonst ja eher mit Menschen als mit Landschaften haben. Aber dies ist nicht die einzige "Beschränkung" der wir unterliegen. Die Fotosichtung und Bearbeitung wird dieses Mal per App auf dem Tablet erfolgen müssen, da wir haben keinen Laptop mitnehmen werden.


Kurz zum aktuellen Stand der Vorbereitungen:

Während wir versuchen die Koffer zu packen, laufen wir hier ganz aufgeregt und nervös durch unsere Wohnung und bekommen nicht wirklich etwas gebacken. Kennt Ihr das? Fragen über Fragen. Welches Objektiv nehmen wir mit, wie wird das Wetter, reicht dieser riesige Berg an Klamotten, der sich auf unserem Bett türmt, für drei (!!!) Wochen, welche Bücher müssen wieder raus, damit das Gewicht stimmt.....und wie bewegen wir den Krümel dazu, sich nicht immer wieder in den Koffer "zu schleichen" oder Stirnbänder u.a. wieder wegzutragen?  


Was uns ab morgen erwartet:

Bisher haben wir nur die Flüge und eine Unterkunft für die ersten drei Nächte gebucht. Danach wollen wir uns überraschen lassen, wohin es uns treibt. Wir wissen bisher nur, dass wir in drei Wochen auf der anderen Seite der Insel sein wollen/müssen, da von Kerry aus unser Flug zurück nach Hause geht. Doch das ist zum Glück noch drei lange Wochen weit in der Zukunft. 


Hach, das ist ja alles so aufregend. Wir freuen uns schon.... 


Die ersten zwei Tage liegen hinter uns

Unsere Ausflüge haben uns bisher nach Dublin und Howth geführt. Die Klippenwanderung in Howth hat uns dabei am besten gefallen. Ein wenig negativ empfanden wir die Tatsache, dass an beiden Orten ordentlich Trubel herrschte. Ganz ehrlich: Eigentlich haben wir Dublin nur besucht, weil uns bei unserem letzten Urlaub ganz viele gefragt haben, warum wir nicht dort waren. Jetzt wissen wir warum und haben entschieden, dass wir Irland nicht aufgrund der Städte mögen, sondern aufgrund der schönen Landschaften. Deshalb überspringen wir bei unserer Reise in den Norden Belfast einfach, auch wenn es dort sicher viel zu sehen gäbe.
Trinity-College Dublin
Trinity-College Dublin
Temple Bar, Dublin
Temple Bar, Dublin
Howth Harbour
Howth Harbour

Auf in den Norden 

Unsere weitere Reise führt uns in den Norden, dem Land der Game Of Thrones. Weil wir diese Fernsehserie aber noch nie gesehen haben, ist es für uns einfach nur Nordirland. Das Nordirland, in dem es früher (aber noch zu unseren Lebzeiten) die "Troubles" gab und das Nordirland, in dem die Preise in Pfund angegeben sind, man aber trotzdem mit Euros bezahlen darf. Zum Glück haben wir für die paar Tage kein Geld umgetauscht. Den Tipp für unsere Unterkunft haben wir von der lieben Julia erhalten, die Michi via Instagram "kennengelernt" hat. 
Dark Hedges
Dark Hedges
Die Dark Hedges in Ballymoney sind wirklich eine Reise wert. Allerdings wurde die Freude über den famosen Anblick stark getrübt. Denn das, was uns so RICHTIG genervt hat, sind die unverschämten Leute, die mit ihrem Auto mitten in die Hecken fahren, dort parken und ein Foto machen. So wird mit deren Egotripp allen anderen die Chance auf ein schönes Foto vermasseln. Eine Frau bat uns sogar, ob wir ein Foto von ihr machen können. Michi meinte dann zum Spaß, ob das Auto auch mit aufs Bild soll - sie fand die Idee sogar toll und lehnte sich sogleich ans Heck. Na ja, trotz der Hindernisse hat Michi tolle Bilder gezaubert.
White Park Bay
White Park Bay
Einfach ein Genuss - dieser traumhaften Ausblick aus dem Kinbane Farhouse Bed and Breakfast in Ballycastle. Am Tag unserer Abreise strahlte die Sonne für einige Stunden wieder am Himmelsblau und ganz, ganz schwach am Horizont konnten wir sogar die Küste von Schottland erspähen. Einfach toll.
Wenn man nach Nordirland kommt, führt kein Weg am Giant's Causeway vorbei. Auch wenn der riesige Parkplatz und das moderne Besucherzentrum Massentourismus erahnen lassen, lohnt sich der Besuch. Am Giant's Causeway kann man sich stundenlang aufhalten, einfach nur spazieren gehen oder sogar anspruchsvollere, steile Strecken erkunden. Besonders für ältere oder eingeschränkt gefähige Besucher gibt es die Möglichkeit, per Bus direkt zur Attraktion transportiert zu werden. 

Da es aber angefangen hatte zu regnen, haben wir uns für den kurzen Spaziergang entschieden. Im Anschluss daran, sind wir weiter gefahren und haben wir uns in der Bushmills Destillerie angeschaut wie Whisky gemacht wird. Fotos durften wir zwar keine machen aber Whisky probieren - dem Goldmann hat's geschmeckt....
Giant's Causeway
Giant's Causeway
Das schönste Fleckchen haben wir quasi direkt vor unserer Haustür auf Empfehlung unserer Vermieterin entdeckt: Kinbane Castle. Glücklicherweise sind die Straßen hierher so eng, dass die Burgruine nicht von Bussen angefahren werden kann und so hatten wir die schmale Landzunge ganz für uns alleine. Unser absoluter Geheimtipp für Nordirland. Nicht wegen der Burg, sondern wegen der Kletterpartie und der atemberaubenden Aussicht. 

Wir sind in Greencastle auf der Halbinsel Inishowen angekommen. Hier haben wir für die nächsten zwei Tage ein Zimmer im Dunagree BedandBreakfast gebucht. Nicht nur das BnB, in dem wir sehr verwöhnt wurden, sondern auch die Halbinsel Inishowen können wir sehr empfehlen. Im Nachhinein ist es schade, dass wir nicht länger dort waren. 
Leuchtturm Shroove, Inishowen
Leuchtturm Shroove, Inishowen
Den absoluten Geheimtipp haben wir mal wieder vom unserem Vermieter, Liam, bekommen: Die Straße abseits vom Wild Atlantic Way, die zur Kinnagove Bucht führt. Da war nicht nur der Strand wunderschön, sondern auch die Anreise über Feldwege und vorbei an süßen Schäfchen. Für ein Einzel-Porträtshooting waren die allerdings nicht zu begeistern. Sie hofften viel mehr darauf, dass wir deren Futtertrog füllen. Und... nein, Ihr wollt nicht wissen wie viele Schäfchenbilder Michi gemacht hat.

Kinnagove Bay, Inishowen
Kinnagove Bay, Inishowen
Leider mussten wir das schöne Bed and Breakfast in Greencastle nach zwei Nächten wieder verlassen, da wir ein Haus in Louisburgh gebucht haben. Doch bevor die Reise weiterging, haben wir nocheinmal das Häuschen und "unseren" Pub fotografiert, in dem wir und uns, zusätzlich zum reichhaltigen Frühstück, ganztags ernährt haben. 

Erster Stop: der Steinkreis von Beltany. Seitdem Michi mit 18 Jahren die Bücher von Diana Gabaldon gelesen hat fragt sie sich, was es wohl mit den mystischen Steinkreisen auf sich hat. Doch egal an welchem Stein, am Rand oder mittendrin - Michi ist leider nicht durch die Zeit gereist und in den Armen eines muskelbepackten Schotten gelandet... ups, Sven liest ja mit... ja und wirklich mystisch war es nun auch nicht. Vielmehr mussten wir höllisch aufpassen, dass wir nicht in die Schäfchenknoddeln treten. Ein wenig mystisch war allerdings der Weg zum Steinkreis und das kleine Wäldchen neben dem Steinkreis. 
Steinkreis von Beltany, Raphoe
Steinkreis von Beltany, Raphoe


Das Ziel unserer Reise sollte Louisburg sein, wo uns ein hübsches Reihenhäuschen erwarten sollte. Sollte, ist dann auch genau das richtige Wort. Denn was jetzt folgte, wird uns uns noch sehr lange in lebhafter Erinnerung bleiben. Das "hübsche Reihenhäuschen" - die reinste Katastrophe. Eingebettet in eine Umgebung voller heruntergekommer, teils leerstehender Reihenhäuser aus den 80ern und einer finster dreinblickenden Nachbarschaft, trafen wir beim Betreten des Hauses auf genau die Innenausstattung, welche uns von außen bereits "versprochen" wurde. Die Möbel hatten wir zwar auf den Fotos schon gesehen, aber dass alles so verkommen ist, wussten wir nicht. Wir haben uns so richtig und wahrhaftig unwohl gefühlt. Schrecklich. Wir waren ja eigentlich gekommen, um so ein paar Tage mal die Seele baumeln zu lassen und gepflegt rumzugammeln. Aber nix da! Also haben wir direkt gesagt, dass wir hier nicht wohnen wollen und sind gar nicht erst eingezogen. Leider mussten wir die Unterkunft im Voraus bezahlen und kämpfen nun darum, unser Geld zurückzubekommen.

 

So, da stehst du nun - in einem fremden Land, die Dunkelheit bricht herein und nix mit gemütlichem Heim, geschweige denn überhaupt einen Bett. Zum Glück haben wir kurz nach diesem Schock ein ganz uriges BnB gefunden, in dem wir zusammen mit einem Gartenzwerg in einem Zimmer schlafen durften und in dem uns eine ganz goldige ältere Dame aufgenommen und verwöhnt hat. Genau das richtige für die Goldfrau, die in dem Moment schrecklich Heimweh hatte und zu ihrer Mama wollte. Ja Mama, ich weiß, wenn Du das liest, wirst Du sagen, dass drei Wochen Urlaub viel zu viel sind und wir es daheim doch sooooo schee haben. Aber nein - wir bleiben noch ein bisschen auf der grünen Insel. 

Auf dem Weg nach Connemara. 
Achtung Linksverkehr
Achtung Linksverkehr
Im Old School House in Clifden haben wir uns sofort wie zu Hause gefühlt. Die Vermieter sind wahre Engel und es ist so richtig schön gemütlich hier. Leider kommen morgen schon die nächsten Mieter, die etwas schneller waren und einige Tage vor uns dieses tolle Häuschen angemietet hatten. So müssen wir dann morgen bereits wieder weiterziehen und wissen jetzt schon, dass wir dies nur voller Wehmut tun werden. So eine schöne Unterkunft konnten wir nach den Turbulenzen in Louisburgh echt gebrauchen. Danke an Rita und Michael für die Gastfreundschaft, das Holz für den Kamin, die netten Gespräche, die Möglichkeit in einigen Tagen wieder zurückzukommen, ob nun nur auf eine Tasse Tee oder einige weitere Tage hier.
The Old School House in Clifden, Connemara
The Old School House in Clifden, Connemara
In Irland soll es ja "gelegentlich" regnen - sagt man!? Na ja, bisher doch weitestgehend bei unserem Ausflügen davon verschont, haben wir bei unserem Ausflug in den Connemara National Park trotz, gerade oder wegen des ständigen Wechsels von wärmenden Sonnenstrahlen, blauen Himmel und starken Regen mit ordentlich Wind, wahre Glücksgefühle erlebt. Ein National Park mit riesigem Parkplatz und Besucherzentrum ...das lässt wieder Besuchermassen und ein langweiligen Park erahnen. Aber nix da.  Drei sehr gut ausgebaute, dennoch behutsam in die Landschaft eingepflegte Wanderwege mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgraden luden uns ein, alles zu erkunden. Unsere Wanderung führte uns schließlich auf einen 445 Meter hohen Diamond Hill mit tollen Blick von oben aufs Meer, das weltberühmte Kloster Kylemore Abbey und überhaupt auf die großartige Landschaft. Ihr glaub gar nicht, wie stolz wir sind, dass wir den Anstieg problemlos geschafft haben. Das wäre bei unserer ersten Irlandreise vor zwei Jahren nicht möglich gewesen, weil Michi noch so krank und viel zu schwach war. Morgen werden wir uns zwar vor lauter Muskelkater nicht mehr bewegen können, aber das war es uns wert. Für Michi war heute der bisher schönste Urlaubstag und sie hört nicht mehr aufzu strahlen und könnte weinen vor Glück. 
Connemara National Park
Connemara National Park
Aussicht vom Diamond Hill im Connemara National Park
Aussicht vom Diamond Hill im Connemara National Park
Ein junges Connemara Pony in "unserem" Garten
Ein junges Connemara Pony in "unserem" Garten
Unser erster Tag im neuen Cottage in Ballyconneely war wettertechnisch ein Flop. Es hat den ganzen Tag genieselt und trotz Wind und schlechter Sicht haben wir einen kleinen Spaziergang zum Strand gemacht und haben es uns anschließend im mittlerweile aufgewärmten Haus gemütlich gemacht. 
Unser Cottage für die nächsten Tage
Unser Cottage für die nächsten Tage
Den nächsten Sonnentag haben wir wieder für schöne Unternehmungen genutzt und sind von Ballyconneely über Roundstone zur Kylemore Abbey gefahren. Unterwegs haben wir wunderschöne Strände und tolle Landschaften entdeckt. Von der Kylemore Abbey sind wir, im Gegensatz zum Connemara National Park, enttäuscht. Der Eintritt ist relativ teuer und es war trotz der angelegten Wanderwege einfach nur langweilig. Sven hat sich die Abtei noch von innen angesehen, doch mehr als drei Räume sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich - einer weitere Enttäuschung. Wir werden doch lieber weiter an schönen Orten spontan stoppen, aussteigen und spazieren gehen. Das ist für uns weitaus lohnenswerter. Ein sehr guter Zwischenhalt war der Ort: Roundstone. Ein süßes kleines Örtchen und die Shamrock Bar ist auf jeden Fall ein kleiner Geheimtipp. Danke an Melanie von Brautalarm, die uns empfohlen hat, hier unbedingt Irish Stew zu probieren - das und Fish and Chips.....soooo lecker. 

Kylemore Abbey
Kylemore Abbey
Kylemore Abbey
Kylemore Abbey

Abgesehen von ein paar ganz vereinzelten Tropfen, meint es das Wetter gut mit uns und so haben den schönen Tag für einen weiteren Ausflug genutzt. Unsere Fahrt führte uns über die Sky Road zur Omey Island. Zum Glück war auch gerade Ebbe und so konnten wir mit dem Auto, quasi über den Meeresboden, zur Insel fahren. Den im Reiseführer angepriesenen Friedhof mit den keltischen Kreuzen haben wir zwar gleich gefunden, doch bei der verfallenen Kirche waren wir uns nicht sicher. Diese sah doch eher wie eines der vielen verfallen Steinhäuser aus, die man hier überall findet. Das wirklich skurrile ist wohl nur die Tatsache, ausschließlich bei Ebbe trockenen Fußes zur Insel zu gelangen. Der Rest der Sky Road war leider unspektakulär und so haben wir "unserem" geliebten Connemara National Park einen weiteren Besuch abgestattet und uns anschließend in dem schönsten Café hier in der Gegend (Cullen's) noch einen Apple Pie mit Sahne geteilt.